Süderelbe Archiv

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Aktuelles aus dem Süderelbe-Archiv

Do, 30.4.2020:

Herzlich willkommen auf unseren Seiten! Für Fragen und Anregungen erreichen Sie uns unter der E-Mail-Adresse info@suederelbe-archiv.de. Wir sind auch während der anhaltenden Covid-19/Coronavirus-Pandemie für Sie per E-Mail erreichbar und unterstützen Sie bei Recherchen und Fragen. Wir leiten Ihr Anliegen auch gern weiter an unsere Kooperationspartner oder an Archive, Museen und Bibliotheken.


Do, 19.3.2020 / Do, 30.4.2020:

**Aufgrund der Covid-19/Coronavirus-Pandemie und der Allgemeinverfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg zu ihrer Eindämmung vom 15. März 2020 sind aktuell bis auf weiteres sämtliche Veranstaltungen des Süderelbe-Archivs abgesagt.

Unsere Veranstaltungen und Rundgänge werden wir an dieser Stelle wieder anzeigen, sobald dies sinnvoll erscheint. Fragen Sie in der Zwischenzeit bitte gern per E-Mail bei uns an - wir sind für Sie da und geben gern Auskunft über Bestände und Zugangsmöglichkeiten. Auch nach dem 30. April bleiben Veranstaltungen in den Bücherhallen untersagt, daher ist unser Offener Treffpunkt ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

Der Themenabend zum Harburger Blutmontag fand - wie berichtet - nicht wie angekündigt am 26. März statt, sondern wird später in 2020 ins Programm aufgenommen. Auch für den Themenabend zu Frauen im niedersächsischen Fachwerkhaus, der am 23. April geplant war, werden wir einen neuen Termin finden müssen.

Über die neuen Termine werden wir Sie an dieser Stelle sowie in der Lokalpresse informieren, sobald wir wieder gesichert planen können.


Themenabende 2020

Erster Themenabend 2020 (Termin zurzeit offen)

Der Harburger Blutmontag 1920. Widerstand gegen den Kapp-Putsch in Hamburg

1919/1920 kämpfte die neue, sozialdemokratisch geführte deutsche Reichsregierung mit den Folgen des Ersten Weltkriegs. Sie bekam dabei nur die Unterstützung eines Teils der deutschen Gesellschaft, denn es gab immer noch große Gruppen, alte Eliten, die den Idealen einer Standesgesellschaft, einer Monarchie oder gar Militärdiktatur anhingen. Diese Gruppen scheuten auch vor Umsturzversuchen wie dem Kapp-Putsch nicht zurück.

Am 15. März 1920 kam es in diesem Zusammenhang in Harburg zu einer blutigen Auseinandersetzung in der damaligen Mittelschule in der Woellmerstraße, die 25 Menschen das Leben kostete. Der Konflikt endete mit einem Sieg der verfassungstreuen Kräfte, getragen von der Solidarität und Unterstützung der Arbeiterschaft. Allerdings ergaben zehn anschließende Prozessjahre keine klare Schuldzuweisung.

Die Nationalsozialisten nutzten nach 1933 den Tod des beim Harburger Konflikt umgekommenen Anführers der Aufständischen, Hauptmann Rudolf Bertold, eines Fliegerhelden des Ersten Weltkriegs, und stilisierten ihn in jährlichen Trauerfeiern - die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs anhielten, zum Märtyrer des demokratiefeindlichen Umsturzversuchs.

Wir laden herzlich ein, an diesem von Ines Sulzbacher und Gerhard Weiss gestalteten Vortrag teilzunehmen.

Wann: [26. März 2020], bis auf Weiteres abgesagt, findet später im Jahr 2020 statt

Wo: im Begegnungsraum JoLa im BGZ Süderelbe, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg.

Zweiter Themenabend 2020 (Termin zurzeit offen)

Themenabend “Leben und Arbeiten der Frauen im niedersächsischen Fachwerkhaus - im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts”

Die Referentin, Frau Dr. Inge Buggenthin, Volkskundlerin und Pädagogin aus Hollenstedt, wird die oft mühselige Arbeit der Frauen im von Handarbeit geprägten bäuerlichen und landhandwerklichen Alltag veranschaulichen.

Wir laden herzlich ein, an diesem Vortrag teilzunehmen.

Wann: am Donnerstag, [23. April 2020] um 19:30 Uhr,

Wo: in der Bücherhalle Neugraben, Am Neugrabener Markt 7, 21149 Hamburg.

Die Bücherhalle ist aktuell (seit Mo, 16.3.2020) bis auf weiteres für das Publikum geschlossen.


Der Eintritt zu unseren Themenabenden ist frei, Spenden für unsere Arbeit sind uns willkommen.


Stadtteilrundgänge

Wir hatten vor, unseren bereits bewährten

Rundgang durch den Dorfkern Neugrabens

auch in diesem Jahr anzubieten, doch auch hier können wir nicht sagen, ob und wann dies sein wird. Wir werden Sie an dieser Stelle darüber informieren und rechtzeitig dazu einladen.

Heiner Schultz’ traditioneller

Gedenkgang über das Gelände des ehemaligen Außenlagers des KZ Neuengamme am Falkenbergsweg in Neugraben

konnte nicht stattfinden. Statt dessen hat er einen Text eingesprochen, der auf der Website der SPD-Fraktion Harburg veröffentlicht wurde und den Sie hier abhören können.

Wir hoffen, dass wir den Rundgang im nächsten Jahr, also zum 15. April 2021 wieder anbieten können.


Offener Treffpunkt (in der Bücherhalle Neugraben) (Termin zurzeit offen)

Bis auf Weiteres ausgesetzt!

Mitglieder des Süderelbe-Archivs geben Auskunft zu den Beständen und unterstützen Besucher bei Recherche-Anfragen.

Unsere weiteren Termine für 2020 finden Sie unter “Aktivitäten”.


Aufruf - Ihre Dokumente, Ihre Geschichte

Wir sammeln und archivieren historische Fotos, Karten, Bücher, Zeitungen und Berichte von Zeitzeugen aus den Ortsteilen Altenwerder, Cranz, Hausbruch, Francop, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek und Moorburg des Süderelbegebietes.

Kennen Sie Zeitzeugen (oder sind Sie selbst Zeitzeuge oder Zeitzeugin) die für die Aufzeichnung von Gesprächen zur regionalen Geschichte der Süderelberegion zur Verfügung stehen?

Besitzen Sie Dokumente oder Gegenstände - aus der eigenen Familie oder aus einem aktuellen Nachlass, die Aufschlüsse zur Geschichte der Süderelberegion geben können?

Von besonderem Interesse für uns sind die Zeit zwischen beiden Weltkriegen, die NS-Zeit 1933-1945, Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Entwicklung Neugrabens und seiner Nachbardörfer zum urbanisierten Vorort Hamburgs.

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail und machen Sie einen Termin aus - oder kommen Sie zu unseren Offenen Treffpunkten! Wir freuen uns auf Ihre Geschichte.

Dia-Schau in der Bücherhalle Neugraben

In der Archiv-Ecke der Bücherhalle laufen auf dem digitalen Bilderrahmen Präsentationen zur Geschichte der Region Süderelbe. Die Öffnungszeiten der Bücherhalle finden Sie hier.