Süderelbe Archiv

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Aktuelles aus dem Süderelbe-Archiv

Herzlich willkommen auf unseren Seiten!

Für Fragen und Anregungen erreichen Sie uns unter der E-Mail-Adresse info@suederelbe-archiv.de.

Wir sind auch während der anhaltenden Covid-19/Coronavirus-Pandemie für Sie per E-Mail erreichbar und unterstützen Sie bei Recherchen und Fragen. Wir leiten Ihr Anliegen auch gern an unsere Kooperationspartner oder an Archive, Museen und Bibliotheken weiter.


Aufgrund der Covid-19/Coronavirus-Pandemie und der Allgemeinverfügung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg zu ihrer Eindämmung vom 15. März 2020 können Veranstaltungen weiterhin nur unter Auflagen und in zahlenmäßiger Beschränkung stattfinden.

Der Themenabend zum Harburger Blutmontag fand - wie berichtet - nicht wie angekündigt am 26. März statt, sondern wird voraussichtlich im März 2021 ins Programm aufgenommen. Auch der Themenabend zu Frauen im niedersächsischen Fachwerkhaus wird frühestens 2021 stattfinden.

Stand: September 2020


Themenabende und Themennachmittage 2020

Ab Oktober werden wir wieder Veranstaltungen für einen begrenzten Teilnehmerkreis unter Einhaltung der inzwischen bekannten Hygienemaßnahmen anbieten. Geplant sind - vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen aufgrund des Covid-19-Infektionsgeschehens - folgende Termine:

Sonntag, 25. Oktober 2020, ab 15:30 Uhr (bis ca. 17:00 Uhr)

Vom Dorfkrug zur Dönerbude - Gastlichkeit zwischen Fischbek und Hausbruch - Geschichte(n) von Gasthöfen im Wald und auf der Heide

Einführungsvortrag mit Bildprojektion und anschließender Austausch bei “Harburger Kringeln”. Im 1. Stock des Kulturhauses ist zeitgleich eine kleine Ausstellung mit Bleistiftzeichnungen von C. W. Allers zu einem Ausflug nach Hausbruch im Jahr 1889 zu sehen.

Wir bitten um Anmeldung unter info@suederelbe-archiv.de bzw. telefonisch unter (0 40) 796 72 22 (Kulturhaus).

Sonntag, 15. November 2020, 15:30 Uhr (bis ca. 17:00 Uhr)

Vortrag von Anna Hájková (Historikerin, University of Warwick, UK) „Sexualität im KZ – Facetten einer erzwungenen Frauenbeziehung im KZ-Außenlager Neugraben“.

Anna Hájková lehrt an der University of Warwick in England. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie publiziert u.a. zur jüdischen Alltagsgeschichte des Holocaust. Im Anschluss an ihren Vortrag steht sie für Fragen zur Verfügung.

Donnerstag, 19. November 2020, ab 16.30 Uhr

Workshop und Vortrag – Projektgruppe des Gymnasium Süderelbe - Das KZ-Außenlager nebenan – Gedenken an 500 jüdische Frauen.

Im Anschluss an einen einführenden Vortrag soll in Kleingruppen erarbeitet werden, wie die Erinnerung an das Lager und die dort inhaftierten Frauen und Mädchen erhalten werden kann.

Die drei Veranstaltungen im Oktober und November finden im JoLa, Am Johannisland 2, 21147 Hamburg statt. Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail oder Telefon (Kulturhaus: 040-7967222).


Vorschau auf 2021

März 2021:

Der Harburger Blutmontag 1920. Widerstand gegen den Kapp-Putsch in Hamburg

1919/1920 kämpfte die neue, sozialdemokratisch geführte deutsche Reichsregierung mit den Folgen des Ersten Weltkriegs. Sie bekam dabei nur die Unterstützung eines Teils der deutschen Gesellschaft, denn es gab immer noch große Gruppen, alte Eliten, die den Idealen einer Standesgesellschaft, einer Monarchie oder gar Militärdiktatur anhingen. Diese Gruppen scheuten auch vor Umsturzversuchen wie dem Kapp-Putsch nicht zurück.

Am 15. März 1920 kam es in diesem Zusammenhang in Harburg zu einer blutigen Auseinandersetzung in der damaligen Mittelschule in der Woellmerstraße, die 25 Menschen das Leben kostete. Der Konflikt endete mit einem Sieg der verfassungstreuen Kräfte, getragen von der Solidarität und Unterstützung der Arbeiterschaft. Allerdings ergaben zehn anschließende Prozessjahre keine klare Schuldzuweisung.

Die Nationalsozialisten nutzten nach 1933 den Tod des beim Harburger Konflikt umgekommenen Anführers der Aufständischen, Hauptmann Rudolf Bertold, eines Fliegerhelden des Ersten Weltkriegs, und stilisierten ihn in jährlichen Trauerfeiern - die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs anhielten, zum Märtyrer des demokratiefeindlichen Umsturzversuchs.

Der Vortrag wird von Ines Sulzbacher und Gerhard Weiss gestaltet.

Im ersten Halbjahr:

Themenabend “Leben und Arbeiten der Frauen im niedersächsischen Fachwerkhaus - im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts”

Die Referentin, Frau Dr. Inge Buggenthin, Volkskundlerin und Pädagogin aus Hollenstedt, wird die oft mühselige Arbeit der Frauen im von Handarbeit geprägten bäuerlichen und landhandwerklichen Alltag veranschaulichen.


Der Eintritt zu unseren Themenabenden ist frei, Spenden für unsere Arbeit sind uns willkommen.


Stadtteilrundgänge

Unseren bereits bewährten

Rundgang durch den Dorfkern Neugrabens

wollten wir eigentlich im Mai diesen Jahres anbieten, doch auch hier mussten wir pausieren. Zurzeit ist offen, wann wir dazu - mit einer Teilnehmerzahl von maximal zehn Personen - einladen können. Wir werden Sie an dieser Stelle darüber informieren und rechtzeitig dazu einladen.

Heiner Schultz’ traditioneller

Gedenkgang über das Gelände des ehemaligen Außenlagers des KZ Neuengamme am Falkenbergsweg in Neugraben

konnte nicht stattfinden. Statt dessen hat er einen Text eingesprochen, der auf der Website der SPD-Fraktion Harburg veröffentlicht wurde und den Sie hier abhören können.

Wir hoffen, dass wir den Rundgang im nächsten Jahr, also zum 15. April 2021, wieder anbieten können.


Offener Treffpunkt (in der Bücherhalle Neugraben)

Bis auf Weiteres ausgesetzt - wir sind per E-Mail erreichbar und können auf Anfrage das Archiv in Einzelterminen zugänglich machen.

Ebenfalls auf Anfrage geben die Mitglieder der Geschichtsgruppe gern Auskunft zu den Beständen und unterstützen Interessierte bei Recherche-Anfragen.


Aufruf - Ihre Dokumente, Ihre Geschichte

Wir sammeln und archivieren historische Fotos, Karten, Bücher, Zeitungen und Berichte von Zeitzeugen aus den Ortsteilen Altenwerder, Cranz, Hausbruch, Francop, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek und Moorburg des Süderelbegebietes.

Kennen Sie Zeitzeugen (oder sind Sie selbst Zeitzeuge oder Zeitzeugin) die für die Aufzeichnung von Gesprächen zur regionalen Geschichte der Süderelberegion zur Verfügung stehen?

Besitzen Sie Dokumente oder Gegenstände - aus der eigenen Familie oder aus einem aktuellen Nachlass, die Aufschlüsse zur Geschichte der Süderelberegion geben können?

Von besonderem Interesse für uns sind die Zeit zwischen beiden Weltkriegen, die NS-Zeit 1933-1945, Kriegs- und Nachkriegszeit sowie die Entwicklung Neugrabens und seiner Nachbardörfer zum urbanisierten Vorort Hamburgs.

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail und machen Sie einen Termin aus - oder kommen Sie zu unseren Offenen Treffpunkten! Wir freuen uns auf Ihre Geschichte.

Dia-Schau in der Bücherhalle Neugraben

In der Archiv-Ecke der Bücherhalle laufen auf dem digitalen Bilderrahmen Präsentationen zur Geschichte der Region Süderelbe. Die Öffnungszeiten der Bücherhalle finden Sie hier.